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Feedbacks von Teilnehmern

Männer-Initiationskreis

Lieber Sascha,

Vor ca 8 wochen hast du einen Männerinitiationskreis einberufen. Mein Mann ging hin und kam transformiert zurück.daraufhin konnten wir zum ersten mal seit zwei Jahren wirklich miteinander reden. Er war da, present, offen und fürsorglich mit mir und nicht in einem Kampf gegen mich. Leider hielt dieser Effekt nur für eine Woche an und danach fühle ich mich wieder wie ein Objekt behandelt mit dem man nicht achtsam und fürsorglich umgeht.  Trotzdem möchte ich dir aus tiefen Herzen Danke sagen. Danke, Sascha ! Danke für diese Arbeit ,die Du den Brüdern anbietest, Danke , dass du sie rufst, sie zusammenbringst.  Ich als Frau kann das nicht tun. Auch wenn ich mich wieder traurig und benutzt fühle, war diese eine Woche so schön und das nur dank deiner Männerkreise. Liebe Grüsse

Feedback einer Frau zur 2.Männerinituation ihres Mannes
Juli/August 2023

Männer-Initiationskreis

Lieber Sascha,

gerade habe ich Deinen Post von Deinem Vater gelesen, welcher mich sehr berührt hat und gleichzeitig musste ich daran denken, dass auch ich eine Mutter habe, die Ihr Leben lang geschafft hat und eigentlich Projektorin ist. Auch wenn sie eine tiefgründige Frau ist, ist eine gewisse Verbitterung dauernd zu spüren.

Aber naja, ich wollte Dir ja noch ein Feedback zur Männerinitiation zukommen lassen. Hier hast Du es. :)

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich einfach bei Dir pennen konnte, obwohl wir uns gar nicht kannten. So konnte ich Dich in einem ganz anderen Blick sehen, da ich Deinen persönlichen Raum erspüren konnte.

Der Ort an dem wir waren ist magisch und ich habe mich verliebt und auch noch Tage lang den Ort gespürt und vermisst. Direkt nach der Schwitzhütte ins Wasser zu springen war mega. Auch mit Männern im Wald zu schlafen, zwei Tage zusammen zu sein und so einen tiefgründigen Prozeß zu erfahren, war soooo wohltuend. Ich hätte liebend gerne noch ein paar Tage mit Euch drangehängt und noch tiefer gegraben.

In Dir habe ich einen tollen Mann erfahren, der ähnlich radikal ist. Jemand der bis an die Wurzel, an die Essenz, an die Wahrheit möchte. Daher fand ich Dein Spiegeln großartig, war oft überrascht und auch ein wenig überfordert, weil du so gut den Punkt getroffen hast.  Für mein femininen Mann warst Du ein tolles Vorbild darin wie man schmerzhafte Dinge ausspricht, spiegelt, dabei kein schlechtes Gewissen hat und noch bei sich bleibt. Gleichzeitig warst Du mit klaren Grenzen anwesend und daher deutlich spürbar. Es war einfach sehr wohltuend zwischen Euch verletzlich und sichtbar zu sein. Ich bin Dir daher sehr dankbar für diesen Raum, den Du uns eröffnet hast. Auch zu beobachten, dass Du eigentlich gar kein Plan hattest und einfach die Medizin der Anwesenden genutzt hast für den Prozeß hat mir so gut gefallen. Es war dadurch so greifbar, authentisch und einladend an und über seine Grenzen zu gehen. Und dabe ist alles auf Augenhöhe passiert.

Die Gruppengröße war super, aber mir ist aufgefallen, dass ich öfters mich umgeguckt habe, wo Alle denn sind....aber es waren ja nur 6. Mir persönlich hat noch etwas die Körperarbeit gefehlt, um die Themen, welche besprochen und gespiegelt wurden, besser durchfließen lassen zu können. Auch mehr Raum für persönlichen Kontakt hätte mir gefallen... oder auch zwischendrin Möglichkeiten, wo mehr Sanftheit passieren darf.

Nun ist ein Monat rum und ich bin immer noch ein Aschefeld, ein leeres Blatt. Zwei erstaunliche Dinge passieren derzeit bei mir. Obwohl ich solange Yoga geübt habe, konnte ich meinen Körper nie lange spüren und bin immer in den Kopf geflüchtet. Seit ich die Mutterthematik mit meiner Mutter voll geklärt habe, kann ich auf einmal und endlich mich in meinen Körper tiefer entspannen...und kann dies auch noch genießen. Das Wegrennen und das Im-Kreis-drehen wird weniger und beginnt sich nun ehrlich zu zentrieren. Und so weiß ich auch schon, was ich als Erstes auf mein "weißes Blatt" male. Nachdem ich bei Dir gestorben bin, wird es nun Zeit zu erwachen. Es ist nur noch ein Wunsch da, alles scheint banal. Ich möchte dauernd mich selbst leben und spüren. Ich will erwachen, mir bewusst machen, dass ich wach bin.Ich habe meine lange Reise nach Marokko und Co abgesagt und fahre Ende August für unbestimmte Zeit in den Wald, mit Zelt, etwas Essen, 2-3 Bücher und möchte dort mit dem Wegrennen ganz aufhören.

 

Dies sind die ersten Pflanzen, die sich auf meinem inneren Aschefeld nun wieder zeigen. Und ich bin so sehr dankbar, dass ich mich jetzt selbst erlauben kann. Danke, dass Du mir durch Dein Sein den Weg zu meinem JA zu mir und meinem Leben geebnet hast. Ich höre noch das Knallen des Steines am Feuer und erinnere mich an diesen magischen Moment unter Männern, wo wir uns für das Mannsein entschieden haben.

AHO! Florian

Männer-Initiationskreis

GeburtsTagsGeschenk

 

Da schon der Philosoph Epiktet sinngemäss sagte: "Niemand hat gesagt, dass das Leben einfach und fair sei. Wieso sich also darüber beschweren?"

Nach Wochen und Monatelangem beschweren von mir, bin ich ziemlich spontan dem Ruf von Sascha und Cornel für ein Initationswochenende für "Männer" gefolgt.

Da es passender oder zufallsweise auch noch mit meinem Jahresringwechsel zusammenfiel war ein gutes Omen. Der Vollmond, war eigentlich nur noch Bonus.Packen, reisen, ankommen und sich vorbehaltlos eingeben, dass war Plan und Absicht. Gepackt getan.

Die Männergruppe war altersmässig von +30 bis -70 mit 12 "Männern" durchmischt und wie sich herausstellen sollte, war ich der „Grossvater“. Zwar gedacht ungewohnt aber gefühlt nicht unangenehm. (Wirklich Grossvater wurde ich zwei Tage nach diesem Wochenende. Ein zusätzliches Geschenk).

Meine Reise mit und zu mir, hatte also begonnen. Ich hatte schon mehrmals spirituelle Rituale mitgemacht aber bewusst gewählt als Teilnehmer und nur mit "Männern" eher selten. (Wieso ich hier "Männer" in Anführungs- und Schlusszeichen setzte, werde ich später erläutern).

Nach einer Begrüssungsrunde im Freien ging der Weg in die Jurte, wo wir gemeinsam auch unsere Nacht verbringen sollten. Hier in diesem Kreis mit Altar und Talkingstick durften wir uns erstmals möglichst ungeschminkt ohne Maske zeigen. Sozusagen von "Mann zu Männern". Emotionen wurden in Stille und Würde begrüsst und losgelassen.

Die Zeit schritt vorwärts und auch wir begaben uns nach einem ausgiebigen nahrhaften Mahl auf den Weg ins Tobel zu unserer nächsten Station, von wo wir erst viele Stunden später wieder müde und geläutert zurück kehren sollten.

Im Tobel am Fluss erwartete uns ein wunderschöner kraftvoll bereits eingetrichterter Platz inmitten eines lichten Waldes mit einer Feuerstelle. Unsere Schwitzhütte sollte aber noch einige Zeit auf uns warten müssen, denn das Feuer musste zuerst noch entzündet und die Steine entsprechend heiss sein.

In solchen Momenten, mitten der Natur, zeit- und schon fast ein bisschen raumlos verfloss alles miteinander. In der Dunkelheit des Feuers war es soweit sich nackt wie Gott uns schuf, für die Hütte bereit zu machen.

Viele Schweisstropfen, Gesängen, hineinhorchen ins eigene innere und glühenden Steinen später, entschlüpften meine in der Zwischenzeit nicht Bluts- aber sonst verwandten Brüder, dieser Geburtsstätte von Mutter Erde, als Männer.

Kraft voll, Macht voll  und Mann voll. Es ist wirklich ein grosser Unterschied zu denken man sei ein Mann oder es zu wissen und zu spüren. (Und hier sind also die Anführungs- und Schlusszeichen transformiert worden). Aho.

Nun, ich sehr unsicher wie ein frisch geschlüpftes Fohlen auf den Beinen, suchte in der Dunkelheit tastend die Kühle des Wassers. Nach einer weiteren Feuerrunde mit Ausdruck und Stille, war der Aufstieg zurück in die Jurte angesagt.

"Ich, todmüde und erschöpft wie nach einer Geburt" (was ich auch als solches bezeichnen würde), schlüpfte extrem rasch in den bereitgemachten Schlafsack in der Jurte. Dem spätnächtliche Ritual mit Meditation und Naturheilmedizin konnte ich im Moment nicht viel abgewinnen wollte aber auch nichts verpassen. Die Nacht war gefühlt kurz und intensiv. Das langsame Erwachen mit Gitarrenklängen und Gesang von Cornel war trotz der gefühlten Härte des Nachtlagers sehr angenehm.

Nach dem ausgiebigen Freiluft Frühstück mit vegan vegetarischem und selbst Gebackenem, war das wiederbelebte Feuer am Fluss für uns die nächsten Stunden unser Anker und Ort des Austausches und der Freude.

Eigentlich sollte man diese Initationen altersmässig viel früher machen. Wie einst unsere VorVorVorfahren. Es würde der Gemeinschaft, der Gesellschaft und der Welt sehr viel Krieg und Schmerz ersparen. Aho.

 

Mein Fazit nach 31 Stunden:

wirklich Kraft voll, Macht voll und Mann voll.

Danke Männer. Danke Brüder. Danke Rolf.

PS. Und auch hier und jetzt bei mir gibt es immer noch Potential.

Der Weg ist das Ziel. Aho.

 

Bruder Rolf, 65 Jahre - nach der 3. Männerinitiationreise im Februar 2024

Männer-Herzraumreinigung

 

 

 

Eine weitere Stimme eines Bruders, der sich zeigt...

Herzraum Reinigung mit Sascha Herzlicht

Was habe ich in meiner Herzraum-Reinigung erfahren?

Als erstes möchte ich erwähnen, dass sobald ich im Kreis der Brüder am Feuer im Wald angekommen war, etwas in mir sich zutiefst entspannte. Ich war richtig froh da zu sein und jetzt die Möglichkeit zu haben, zusammen mit wachen Brüdern am Feuer zu sitzen und mich zu zeigen.

Ich habe die Tür meines Herzraumes als inneres Bild schon mehrmals gesehen, was mir aber erst am Anfang dieses Wochenendes wirklich bewusst wurde. Gerade vor diesem Wochenende war es präsenter als an anderen Tagen meines Lebens. Ich sah immer wieder, dass die Tür dieses Raumes schon halb offen war und ich sah durch diese Öffnung schon einen kleinen Teil des Raumes. Doch da drin war es dunkel und nur ein spärliches Licht erhellte den Raum. Ich wusste, dass darin etwas auf mich wartete. Ich ging auch schon unbewusst in diesen Raum hinein, doch immer schnell wieder raus. Es war dunkel und finster. Ich hatte Angst, meinen eigenen Herzraum zu betreten.

Ich weiss, dass ich mich schon in meinen Herzraum begeben hatte, denn ich befasste mich in meinem Leben schon mit meinem Herzen und der Öffnung des Herzens. Ich sah, dass der Herzraum auch mehrere Räume haben kann. Ich durfte erkennen, dass ich mich zwar mit der Öffnung meines Herzens vertraut machte, doch mich immer nur in den ersten Raum meines Herzens gewagt habe. Denn dieser erste Raum ist schön und lichtvoll, aber auch eher klein, so wie ein Vorraum. Ich habe den weiteren Raum schon gesehen, doch hatte ich nie den Mut und den Wunsch, in meine weiteren Herzräume zu gehen.

Ich wusste, in diesen weiteren Räumen erwartet mich Dunkelheit und Dinge, die ich in meinem Leben dort vor mir selbst versteckt habe. Doch dafür kamen wir an diesem Wochenende zusammen, um wirklich zu sehen, zu erkennen, aufzuräumen und loszulassen, was uns nicht mehr dient. Unsere Gruppe von Brüdern fühlte sich für mich sicher an und wir unterstützten uns gegenseitig, um die Schritte zu machen, die vor uns lagen.

Obwohl Sascha uns auf dieser Reise führte, spürte ich, dass wir alle den Raum für uns gemeinsam hielten und uns mit allem ehrlich zeigten, was sich in uns offenbarte. So fand ich den Mut in mir, diesen Raum zu betreten. Wie schon erwartet fand ich einen dunklen Raum auf, der nur von spärlichem Licht erhellt wurde. Ich sah mehr die Umrisse von Dingen in diesem Raum und einige pechschwarze Ecken. Es war vertraut und zugleich schockierend, dass dies ein Raum in meinem Herzen war.

Sascha führte uns liebevoll und zugleich mit Klarheit auf dieser Reise. Mit seiner Führung und meiner Bereitschaft, mich in meinem Herzraum aufzuhalten und da zu sein, erhellte sich Stück um Stück meines Herzraumes. Jedesmal wenn ich mich wieder in meinen Herzraum begab, beobachtete ich, wie ich immer mehr mit aufrechtem Haupt durch diese Türe schritt, denn ich habe meine Angst, diesen Raum zu betreten, überwunden. Mit den von Sascha vermittelten Werkzeugen und Aufgaben fingen wir an, diesen Raum zu erkunden und von altem Ballast zu klären, welcher sich über die Jahre unseres Lebens darin angesammelt hatte.

Mein Raum war voll mit Gerümpel aus meiner Kindheit, von meinen Eltern, vergangenen Partnerschaften, Liebesverbindungen, alten Hoffnungen, Erinnerungen und vergangenen Begegnungen. Der ganze Raum war kreuz & quer, verstellt mit Stühlen. So viele Verstrickungen aus der Vergangenheit. Mir wurde schmerzlich und schlagartig bewusst, warum es mir so schwer fiel, Liebe zu empfangen, wenn ich doch gar keinen Platz dafür fand, um dieser ersehnten Liebe Platz und Raum in mir zu geben. Und zugleich erkannte ich, dass ich mir selbst und meinem inneren Raum so wenig Aufmerksamkeit und Zuwendung schenkte.

Und wenn ich diesem Raum Aufmerksamkeit schenkte, dann in Verbindung mit Leid und Schmerz. Wie soll ich Liebe empfangen können, wenn ich mir in meinen eigenen Räumen keine Liebe schenke? Wie soll sich je eine Gefährtin in meinem Herzraum wohl fühlen, solange ich mich selbst darin nicht wohl fühle und sogar Angst hatte, diesen zu betreten?

Es war nicht immer einfach, all diesen Menschen, welchen ich einen Platz in meinem Herzen gab, zu begegnen und sie zu entlassen, doch ich spürte die Kraft dazu in mir. Je mehr alte Plätze ich in meinem Herzraum entliess und dem Feuer übergab, desto leichter wurde es in mir. Nach und nach leerte sich dieser Raum, wurde heller und grösser. Auch begann ich, mein inneres Licht zu sehen. Je leerer der Raum wurde, desto klarer, freier und kraftvoller fühlte ich mich.

Mein Herzraum ist mein Raum und ich bin dafür verantwortlich, wie es in diesem Raum aussieht und ob ich mich darin wohlfühle. Es ist meine Verantwortung, diesen Raum klar und lichtvoll zu halten und den Platz darin, nur ganz bewusst und mit Klarheit, mit anderen zu teilen. Nachdem wir unsere Herzräume geleert haben, kam das Reinigen der alten Wände und Böden, welche mit Wunden und Dreck übersät waren, dran. Mein Herzraum darf rein, klar, lichtvoll und schön sein. Nun wandelte sich mein Herzraum in eine lichtvolle Halle aus weissem Stein, rein & klar und ich sah mein Licht hell leuchtend. Ich begann mich in meinem Herzraum wohl zu fühlen.

Wir kochten unsere Mahlzeiten gemeinsam und assen zusammen, was, wie ich wahrnahm, unsere Gemeinschaft stärkte. Am letzten Abend gingen wir zusammen in die Schwitzhütte, in den Schoss von Mutter Erde, um neugeboren zu werden. In der Schwitzhütte begegneten wir der Leere und ich fand meine Bereitschaft für ein neues Leben. Am nächsten Morgen fand ich den Mut in mir, mich mit einer aktuellen Situation aus meinem Leben, welche mich gerade belastete und sehr präsent war, zu zeigen. Schon vor der Herzraum Reinigung erhoffte ich mir, dies mit anderen Brüdern teilen zu können. Ich fühlte Verwirrung und ein emotionales Chaos in mir, konnte es aber nicht richtig begreifen. Auch der Kreis meiner Brüder nahm diese Emotionen wahr, was sie mir wie ein Spiegel zeigten, so dass ich mich selber sehen konnte.

Sascha lud mich ein, mich mit meiner Wut zu zeigen. Es fiel mir sehr einfach, meine Wut auszudrücken, denn ich fühlte mich in mir sicher und die Wut war mir sehr präsent. Ich schrie, wie ich gerade nur konnte. Je mehr Wut ich zum Ausdruck brachte, desto mehr Kraft fühlte ich in mir und desto mehr Brüder entspannten sich in unserem Kreis. Weiter ging es mit einer Übung, welche er initiierte, um in meine Kraft und Klarheit zu kommen.

In dieser Übung dienten mir meine Brüder, um meine innere angestaute Wut hervorzuholen und für mich und meinen Raum einzustehen. Ich spürte, wie das Muster in mir aufkommen wollte, mich klein zu machen und aufzugeben, doch ich entschied mich anders. Auch begegnete ich einer Angst in mir, andere mit meiner Wut zu verletzen. Doch ich war bereit, dieser Angst nicht nachzugeben. Mit der Unterstützung eines Bruders, welcher sich mir und meiner Wut stellte und mir dabei Gegenüber war und mich halten mochte, konnte ich mich mit meiner Kraft verbinden und alle Wut zu Ausdruck bringen.

Auch da schrie ich wieder, bis mir die Stimme versagte. Und dann… die Erlösung. Ich fühlte mich frei, kraftvoll und klar und konnte loslassen. Ich empfand so viel Dankbarkeit für meine Brüder, für Sascha und besonders für den Bruder, der mich in meiner Wut halten mochte.
Danke Danke Danke!

Wir umarmten uns alle und hatten ein Fest zusammen in diesem Durchbruch. Denn alles, was ein Einzelner von uns erfuhr, erfuhren wir an diesem Wochenende gemeinsam. Wir schlossen den Kreis mit einer letzten Runde des Mitteilens. Doch ich wusste, diese Reise ist noch nicht zu Ende. Sie geht für jeden von uns weiter und durch diese an diesem Wochenende erfahrene Verbindung, auch zusammen.

Diese Erfahrung öffnete mich für vielerlei Erkenntnisse über meine Verantwortung im Leben, meine Räume und meinen weiteren Weg. Ich wusste, nun kommt der wichtigste Teil, die Integration und Anwendung in unseren Leben. Ich bin Sascha dankbar für seinen Mut, diese Reise mit uns zu teilen, obwohl er nicht wusste, was wir auf dieser Reise in uns wirklich erfahren werden, oder ob die Erfahrungen mit der Herzraum Reinigung nur für ihn bestimmt waren.
Denn die Erfahrung mit dem Herzraum ist absolut individuell, was erfahren wird, wie erfahren wird, was gesehen und erlebt wird.
Er führte uns klar und liebevoll mit seiner Intuition, all seinen Erfahrungen und seinem Wissen auf dieser Reise und öffnete uns den Raum für unsere eigenen Erfahrungen.

Denn das ist der einzige Weg, die Erfahrung selbst zu machen und selber zu erfahren. Eine gute Führung führt einem zur Erfahrung hin, doch die Erfahrung muss stets selbst gemacht werden.

Mögen noch viele Männer an Herzraum Reinigungen teilhaben und ihre Herzräume reinigen und befreien.

Danke Sascha!
Danke liebe Brüder!
Aho Merlin

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Feedback zur 1 Polaritäten-Schwitzhütte mit Jolanda vom 12.9.2026

 

 

von Luana

 

„Ich durfte meine erste Schwitzhüttenerfahrung bei Sascha & Yolanda machen. Geerdet und mit Klarheit haben sie gemeinsam den Kreis geführt. Ich habe mich immer sicher und gehalten gefühlt. Besonders gefiehl mir deren Verbundenheit zur Natur. Sashas Platz ist wunderschön und perfekt für solch eine Erfahrung.“

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Männer-Herzraumreinigung

 

 

Die Stimme eines Bruders, der im Jahr 2025 sich seinen Herzraum gereinigt hat...


"Was habe ich an diesem Wochenende für mich durch meine Herzraumreinigung erfahren?

Ich habe zunächst das Portal in meinen Herzraum gesehen. Ein goldenes strahlendes Licht, wie bei einer Sonne. Es fühlte sich nach meiner Heimat an. Ich sah dieses Licht von außen und ging darauf zu. Ich spürte, dass viele für mich unsichtbare Kräfte daran mitgewirkt hatten, dass ich dieses Portal vergesse, oder mir nicht erlaube durch dieses Portal zu gehen, um in meinen Herzraum zu gelangen. Es war, als wäre eine Angst in mir vor meinem eigenen Herzen, vor meinem eigenen Licht installiert worden. Aber es ist nicht meine eigene Angst gewesen, sondern die Angst einer Fremdenergie. Das erkannte ich ganz deutlich. Mein Licht, so wurde es mir einprogrammiert, sei eine Gefahr für diese Welt. Mir kamen die Tränen, als ich das erkannte.

Ich entschied mich für mein Licht und mein Herz, und trat über die Schwelle in meinen Herzraum. Darin sah es zunächst schlicht, ordentlich und recht gemütlich aus. Doch bald zeigte sich, dass er voller Wunden und unerträglicher Schmerzen war. Ungeheilte Verletzungen aus der Beziehung zu meiner Mutter, aus der Beziehung zu meiner älteren Schwester. Hinter der Maske des ruhigen, angenehmen Raumes trat ein Ausmaß der Zerstörung zum Vorschein, das ich nur mit dem Horror und Schrecken des Gazastreifens vergleichen konnte. Ja: mein Herzraum war mein innerer Gazastreifen. Und ist es nicht erstaunlich, dass just an diesem Wochenende ein Friedensplan für Gaza erstellt wurde?

Viel inneres Leid kam an die Oberfläche. So vieles, was ich unterdrückt hatte, unterdrücken musste. So viel, dass es mich überforderte es anzusehen, geschweige denn nochmals durchzufühlen. Unzählige Szenen der Demütigung aus meiner Kindheit erinnerten sich mir. Ich wusste nicht, wo ich anfangen und wie ich dem begegnen sollte. Ich resignierte, wurde bockig. Aber letztlich entschied ich mich, mich all dem zu stellen und weiterzugehen, auch wenn es sich aussichtslos anfühlte überhaupt den ersten Schritt zu unternehmen. Immer wieder würde ich meinen Herzraum reinigen müssen, das wurde mir bewusst. Ich lernte, dass ich selbst meinen eigenen kostbaren Platz in meinem Herzraum nicht eingenommen hatte. Ich hatte ihn verschenkt an meine Mutter, meine Schester und meine Partnerin. Und sowieso war dort alles durcheinander.

Meine Schwester saß auf dem Platz meines Vaters. Meine Partnerin war überall und nirgendwo. Und als ich sie auf dem Platz meiner Königin setzte, passte dieser Thron so gar nicht zu ihr. Aber wie sah dieser Thron überhaupt aus?

Den hatte ich vor vielleicht 20 Jahren mal für meine Königin gebaut, aber entspricht er aktuell meinen Vorstellungen? Nein, ganz und gar nicht. In der Nacht schlief ich kaum. Doch einmal träumte ich, wie ich mit meiner Partnerin in den Gazastreifen eingelassen wurde. Am nächsten Tag zeigte sich mein Herzraum in einem neuen Bild. Es war ein sakraler Raum, eine Kathedrale. Doch überall, auf allen Rängen, überall, überall befanden sich Stühle, befanden sich Wesen, befanden sich Weiber, die ich irgendwann über Gedanken oder Gefühle oder tieferen Kontakt in meinen Herzraum eingeladen habe. Unzählbar. An viele konnte ich mich erinnern, an sehr viele hingegen nicht. Ich schrieb mir die Namen derer auf, die ich noch wusste. Aber die meisten blieben namenlos, weil sie nicht mehr waren als ein Flirt, als ein Blick in der Bahn, als ein Foto auf Facebook.

Mit so vielen war ich energetisch verbunden, es schockierte mich regelrecht. Hatte ich mich überhaupt an alle meine Sexualpartnerinnen erinnert? Ich schämte mich dafür, wie achtlos ich früher durch mein Leben gegangen war. Nun begann das Ausräumen des Herzraumes. Zunächst entließ ich meine Mutter aus meinem Herzraum. Ich sah, wie ihr Stuhl, als ich ihn anhob, mit abertausenden anderen Stühlen verwurzelt war. Ein richtiges Wurzelwerk. Der ganze Boden brach auf, die Mauern rissen ein. Bis in die oberen Ränge hingen an ihrem Stuhl die Stühle anderer Weiber. Die Sehnsucht nach der Liebe meiner Mutter ließ mich Sehnsucht nach der Liebe willkürlicher Weiber empfinden. Doch mit meiner Mutter verließen automatisch auch sie meine Raum. Anschließend entließ ich meine ältere Schwester. Sie täuschte mehrmals an, den Raum verlassen zu haben, kam aber mit ihrem Energiekörper immer wieder zurück. Ich blieb standhaft, und erst als ich wusste, dass sie auch nicht mehr vor der Tür meiner Kathedrale herumschwebte, atmete ich durch. Jetzt ist sie wirklich raus - und es tut soo gut! Als drittes entließ ich meine Partnerin. Wie auch bei meiner Mutter und meiner Schwester sprach ich eine Verfügung aus. Das fiel mir hier leichter, da ich eine solche Verfügung bereits zwei Mal gegenüber meiner Partnerin während des Jahres ausgesprochen hatte, woraufhin sich tiefe und heilende Wandlungsprozesse zwischen uns in Gang gesetzt hatten. Meiner Partnerin fiel es auch relativ leicht ihren Platz zu räumen.

Dieser Königinnenthron und sie passten ja eh nicht zueinander. Sie vermittelte mir in diesem energetischen Prozess, dass sie wisse, dass dies der Heilung und der Wahrheit dient. Aber es war für mich das erste Mal wirklich spürbar, dass sie jetzt meinen Herzraum verlassen hatte, und ich fühlte mich unglaublich klar und wieder mit mir verbunden, wie nie während unserer Partnerschaft. Zuletzt entließ ich eine ganze Reihe anderer Weiber, zu denen ich noch eine stärkere Verbindung in mir wahrnahm. Das waren nicht ausschließlich ehemalige Liebesverbindungen. Insgesamt räumte ich mit der letzten Verfügung schätzungsweise 20 weitere Stühle.

Einige Weiber gingen ohne weiteres, bei anderen überraschte mich zu beobachten, wie sehr sie an ihrem Platz hingen und sich immer wieder zurückschlichen. Bei manchen hatte ich das Gefühl, dass ich da nochmal eine einzelne Verfügung sprechen darf in nächster Zeit. Alle Stühle, Sessel, Throne übergab ich dem Feuer und beobachtete, dass sie dort auch wirklich verbrannten. Nun war ich wieder Herr meines Raumes. Präsent und klar und bereit die nächsten Schritte zu gehen. Der Hauptakt folgte nun: ich reinigte meinen Herzraum.

Noch ehe ich damit begann, begab ich mich nun einfach in meinen leeren Raum. Niemand saß mehr drinnen, außer ich. Alles leer, leer, leer. Und mich überkam unmittelbar ein tiefes Weinen. Ich weinte und weinte und weinte. Schluchzte und heulte, flennte und wimmerte, tropfte und jaulte und weinte, weinte, weinte. In mir hatte sich ein Kanal geöffnet, den ich seit meiner Kindheit zugestopft und weggedrückt hatte. Diese riesige Trauer in meinem Herzen konnte nun endlich fließen. Ich hörte nicht auf bis ich fertig war. Und dann nahm ich meinen goldenen Putzlappen, mein goldenes Putzwasser, besuchte dunkle Kammern und abgelegene Orte und reinigte durch.

Öffnete die riesigen Kathedralenfenster und ließ Luft und Licht hereinströmen. Sofort zeigten sich konkrete innere Bilder, wie ich meine Räume auch im realen Leben umgestalten möchte. Vor allem aber wurde mir klar wie nie, dass zuallererst ICH mich in meinem Herzraum wohlfühlen darf! Wen ich dann wann und wie und an welcher Position wieder in diesen Raum einlade, das werde ich mit Ruhe schauen. Und ich werde sehr gut darauf achten, dass ich die Menschen auch bewusst einlade - statt sie einfach selbst ihren Stuhl in meinen Raum stellen zu lassen, ohne dass ich es von mir aus wahrlich wollte.

Es fühlte sich so wahr und klar und wohl und sauber an, dass da niemand in meinem Herzraum war, außer ich selbst! Den Abschluss bildete für mich die Schwitzhüttenerfahrung. Sie fühlte sich an wie der Schlussstein des gesamten Prozesses - und gleichzeitig wie das Fundament für das, was nun in mein Leben treten darf. Über vier eigens ins Feuer gelegte Steine, die als Samen wirkten, lud ich verschiedene Dinge in mein Leben ein. Mögen sie sich dort entfalten!

Die Schwitzhütte selbst kann und möchte ich im Augenblick noch nicht in Sprache formen. Mir ist, als sei dort etwas zu Heiliges vor sich gegangen, als dass ich es durch die Energie von Worten aufzugreifen vermag. Nun möchte ich zum Ende noch hervorheben, dass einen gewichtigen Anteil für die Tiefe der Erfahrung all meine 5 Brüder haben, die mit mir auf diese Reise gegangen sind. Auch das kann ich noch nicht in Worte fassen. Der Bund, der sich herausgebildet hat, macht mich im wahrsten Sinne noch sprachlos. Ich habe so etwas noch nie erfahren. Solch eine Kraft von Männern, die ihren Grund in ihrer Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Liebe haben. Durch ihre Bereitschaft hinzusehen, zu wachsen,

Verantwortung zu übernehmen und herauszutreten aus alten Triggerräumen und Kreisläufen des Leids haben sie sich als Krieger des Lichts offenbart. Der Wert dieser Magie ist unermesslich. Ein jeder von uns hat einen Dienst an der Welt getan, so viel ist gewiss.

An'Anasha & Aho,

Sebastian Ayún

 

Feedback 1 : 1 Begleitung

Sie schreibt...

Ein halbes Jahr ging ich meinen Weg an der Seite von Sascha.
Er öffnet und hielt für mich einen geschützten Raum. Einen Raum, in dem ich mich getragen und gesehen fühlte, einen Raum, in dem ich den Mut fand, Schicht für Schicht tiefer in mein eigenes Wesen einzutauchen.
Von Anfang an fühlte ich mich gut aufgehoben, sicher und gehalten. Dieses Gefühl erlaubte mir, mich mit all meinen Facetten zu zeigen. Mit meiner Sehnsucht, meiner Freude, meinen Tränen, meiner Wut und meiner Angst und Trauer.

In dieser Zeit erkannte ich so vieles über mich. Themen, die lange verborgen waren, stiegen an die Oberfläche. Ich lernte, sie zu benennen, auszusprechen, ins Licht zu bringen. Jeder Schritt führt mich näher zu meinem Kern, näher zu meiner Wahrheit. Ich sehe nun zweifelsfrei klarer, wo mein Weg entlangführt, und ich spüre in meinem Innersten, dass ich diesen Weg jetzt gehen darf.

Meine Kreativität entfaltete sich neu und kraftvoll. Was früher in Skizzen und Stichpunkten begann, fliesst nun frei in Worte, in Bilder, in Ausdruck, der direkt aus meiner Seele kommt. Ich erlebe, wie der Fluss der Weiblichkeit durch mich hindurchgeht... ganz sanft, kraftvoll, unaufhaltsam. Es öffnete sich ein inneres Tor durch das sich diese schöpferische Kraft nun ungehindert zeigt.

Auf diesem Weg begegneten mir viele Gefühle. Widerstände tauchen auf, Ängste, Wut, Traurigkeit. Anstatt mich von ihnen abzuwenden, blieb ich bei mir und tue es noch immer. Ich fühle. Ich lasse es durch mich hindurchfliessen. Und jedes Mal geschieht Wandlung. Es veränderte sich, verwandelt sich, und zurück blieb eine tiefere Klarheit, eine grössere Stärke, ein innigeres Vertrauen in mich selbst.

Sascha begleitete mich durch all diese Prozesse mit einer Achtsamkeit, die mich tief berührt. Er spürt, was es in jedem Moment braucht, und handelt entsprechend. Manchmal leise und sanft, manchmal klar und direkt, immer in einer Weise, die mich weiterbringt. Dieses feine Gespür, dieses „genau das Richtige tun“ schenkte mir Vertrauen. Vertrauen, mich ganz zu öffnen. Vertrauen, mich selbst zu erforschen. Vertrauen, dass ich in jedem Moment gehalten bin.

Mit jedem unserer gemeinsamen Schritte erkannte ich mehr, wie wertvoll dieser Weg für mich ist. Ich wuchs hinein in eine neue Stärke. Ich fand Worte für das, was lange sprachlos in mir ruhte. Ich schenke meinen Bildern Form und Farbe, und sie tragen noch immer meine Seele nach aussen. Ich erkenne meinen Platz, meine Aufgabe, meinen Weg. Klarer, als ich es jemals zuvor gespürt habe.

Heute stehe ich in einer neuen Qualität von Bewusstsein. Ich bin verbunden mit meinem Herzen, mit meinem Körper, mit meiner schöpferischen Kraft. Ich erfahre, wie sehr mein inneres Licht leuchtet, wenn ich es zulasse. Und ich spüre, dass alles, was ich brauche, bereits in mir verankert ist.

Dieses halbe Jahr war für mich ein Weg in meine Wahrheit, in meine Weiblichkeit, in meine Kraft. Durch Saschas Begleitung erfuhr ich, was es bedeutet, ganz bei mir zu sein und zugleich gehalten zu werden.

Ich gehe meinen Weg.
Und dieser Weg ist erfüllt von Klarheit, Tiefe, Liebe und Vertrauen.

Von ganzem Herzen Danke lieber Sascha.
Jana.

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Feedback 1 : 1 Begleitung (anonym)

 

 

 

Die Worte einer Schwester, die ich in den vergangenen Wochen ein Stück auf ihrem Weg begleiten durfte.

Lieber Sascha,

Ich möchte dir hier eine Rückmeldung schreiben über unsere gemeinsame, kurze „Reise" - deine 1:1 Begleitung.

Mein Hintergrund: ich war in einer Beziehung, die 3.5 Jahre dauerte. Mein Ex-Partner ist ein "spiritueller Lehrer“ und war/ist meine grosse Liebe. Gleich zu Beginn fühlte sich alles ganz vertraut an zwischen uns. Ich hatte unglaublich viel in diese Beziehung eingebracht; sei es auf materieller, energetischer und auf der Herz-Ebene. Es tauchten auch bei uns verschiedene Probleme, Schatten und Programme auf, die wir meisterten mit "Gefühle fühlen“, Gesprächen und mit einer meditativen „Innenschau". Unsere Herzen haben sich immer wieder geöffnet. Es war für mich klar, dass diese Beziehung ALLEM standhielt, was kommt, da wir beide schon lange auf dem spirituellen Weg waren und tiefe Erkenntnisse erfahren hatten. Ich gehe immer aufs Ganze (halbe Sachen mag ich nicht) und so war ich mir sicher, dass mein Gegenüber stehen bleibt, egal was wir uns "im Aussen" spiegeln - ganz egal wie „das Leben mit uns spielt".

Als dann mein Partner plötzlich die Beziehung beendete bzw. auf der Herzebene nicht mehr offen und auch nicht mehr zugänglich war, stürzte eine Welt in mir zusammen. Ich wurde in einen Abgrund gesogen (von dem ich nicht wusste, dass es ihn gab) und war mit den heftigsten Verlustängsten konfrontiert. Ich wurde mit unglaublich intensiven Gefühlen in Kontakt gebracht, die meine ganze Aufmerksamkeit forderten. Todesangst, Selbstzweifel, Ablehnung, Minderwertigkeit, Schuld, Misstrauen, Wut und grosse Trauer begleiteten mich während Wochen und Monaten von früh bis spät in die Nacht. Die Verlust zerreißte förmlich mein Herz und es war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass ein Mensch so leiden konnte. Ich nahm Coachings und andere Hilfen an und überwindete meine Einstellung „alles alleine schaffen zu müssen“. Tief in mir spürte ich, dass das, was geschieht, richtig war und nichts falsch läuft. Ich fühlte weiterhin eine tiefe Verbindung zu diesem Mann. Ich wusste intuitiv, dass diese Verbindung den Auftrag hatte, die dunkelsten Schatten „ans Licht zu bringen“ und sie zu heilen. Doch der Schmerz drohte mich zu überwältigen. Ich kämpfte weiter, analysierte, probierte zu verstehen und suchte nach Lösungen.

Dann kam ich zu dir. Ich habe dich online bei einem Interview entdeckt. Deine Ehrlichkeit, deine Fähigkeit zu beobachten und Feinfühligkeit haben mich beeindruckt. Ich realisierte, dass du viel innere Arbeit gemacht hast und somit fähig warst, Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Deine Strenge war hilfreich für mich und forderte mich auf, diszipliniert(er) mit mir zu sein, ganz ehrlich hinzuschauen und meine eigenen Grenzen wahrzunehmen. Gleichzeitig hast du mich stets mit den „richtigen" Fragen herausgefordert, bei mir zu sein. Immer wieder wurde ich auf mich selbst, auf meine Gefühle, meine Gedanken und mein Empfinden zurückgeworfen. Ich erlebte gesunde Grenzen und wurde tief wahrgenommen. Es war mir möglich, mich in meiner Verletztheit zu zeigen. Du hast die Fähigkeit, im richtigen Moment zu schweigen, um dem Gegenüber genügend Raum für seine Prozesse zu geben. Es war für mich sehr heilsam, dass du mir einen wertfreien Raum geschenkt hast und ich so meine Themen benennen, sowie anerkennen konnte. Ich realisierte, dass die Wut mir aufzeigen wollte, wann und wie ich mich selber verlasse. Ich lernte dank der inneren Kind-Arbeit, mich für das vernachlässigte, innere Kind wieder zu öffnen, ihm zuzuhören und den inneren Antworten zu vertrauen. Die Überforderung mit der Situation legte sich mit der Zeit und ich spürte wieder wie es ist, von Innen gehalten zu werden. In den Sitzungen hörte ich oft deinen Satz „lass uns das mal beleuchten“ Du hast mich nicht geschont und zeigtest mit dem Finger direkt auf das „Unbehagen". Doch schon nach kurzer Zeit tauchten jeweils Mitgefühl und Verständnis in mir auf. Jetzt ist da die Gewissheit, dass ich meinem eigenen Prozess, wie auch dem Rhythmus des Lebens wieder vertrauen kann.

Es ist nicht selbstverständlich, wenn jemand seine Zeit, Energie und Präsenz so zur Verfügung stellt, wie du es tust… Von Herzen Danke, Sascha!

Aho

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